Fakten + Impulse Das Forschungsportal der Medienanstalten
  • Video Trends
  • 2026
  • KI-Videos und die Zukunft der Meinungsbildung
  • Fakten
  • Impulse
  • KI-Videos und die Zukunft der Meinungsbildung

    KI-Videos sind im Alltag angekommen und werden nicht immer zuverlässig als solche erkannt. Dies verstärkt die Skepsis gegenüber der Echtheit von Bewegtbild und unterstreicht die Bedeutung einer klaren Kennzeichnung, insbesondere bei Nachrichten sowie politischen und gesellschaftlichen Inhalten.

    4 von 5 Menschen sind KI-Videos schon begegnet Ihnen schon begegnet. Die Wahrnehmung ist bei den Jüngeren deutlich höher und konzentriert sich besonders auf die Sozialen Medien.

    Mehr als zwei Drittel der Personen mit KI-Video-Kontakt hat schon mal ein KI-Video fälschlicherweise für echt gehalten. Gleichzeitig fühlt sich mehr als die Hälfte beim Erkennen von KI-Videos sicher, doch selbst unter ihnen hat eine Mehrheit schon KI-Videos für echt gehalten. Das zeigt eine trügerische Sicherheit, denn die Selbsteinschätzung und die tatsächliche Täuschung fallen klar auseinander. Zusätzlich wird das Erkennen von KI-Videos hauptsächlich an sichtbaren Fehlern festgemacht, wie zum Beispiel unnatürlichem Aussehen (58 %), „zu perfektem“ Bild (57 %), fehlerhaften Details wie Hände / Augen (49 %). Diese Erkennungsmerkmale könnten mit besserer KI-Qualität verschwinden.

    Hier sollte ein Diagramm sein. Leider kann es nicht dargestellt werden.Wahrscheinlich fehlt die Javascript-Unterstützung in Ihrem Browser.

    KI-Videos verstärken den Zweifel an Bewegtbild insgesamt. Zudem können viele Personen KI-Videos kaum noch von echten Videos unterscheiden und haben die Sorge getäuscht zu werden. Ein verstärkter Kontakt mit KI-Videos verstärkt den Vertrauensverlust.

    Hier sollte ein Diagramm sein. Leider kann es nicht dargestellt werden.Wahrscheinlich fehlt die Javascript-Unterstützung in Ihrem Browser.

    Es gibt einen klaren Wunsch nach Regulierung. Etwa 90 Prozent wünschen sich Kennzeichnung, Transparenz und eine stärkere Kontrolle der Plattformen.  83 Prozent befürworten sogar ein Verbot bestimmter Formen von KI-Videos und Deepfakes. Besonders bei Informations- (88 Prozent) und Wissensinhalten (83 Prozent) ist der Wunsch nach Transparenz groß. Aber auch in Alltags-, Musik-, Werbe- und Unterhaltungskontexten ist Transparenz für mehr als die Hälfte relevant.

    Hier sollte ein Diagramm sein. Leider kann es nicht dargestellt werden.Wahrscheinlich fehlt die Javascript-Unterstützung in Ihrem Browser.