Ergebnisse Kompakt: Transparenz-Check zu Digitalen Diskussionsräume
Kommentarbereiche unter journalistisch-redaktionellen Beiträgen in den Sozialen Medien sind zentrale Orte für Meinungsäußerungen und Debatten. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen eingeführt um fairen und gewaltfreien Diskurs zu ermöglichen und die Meinugsfreiheit zu schützen. Ziel dieses Transparenz-Checks war es, die Diskursqualität und Beteiligungsbereitschaft unter journalistisch-redaktionellen Beiträgen in Sozialen Medien zu untersuchen. Die Studie wurde vom Meinungsforschungsinstitut pollytix im Auftrag der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) durchgeführt.
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64 Prozent der Befragten sehen die Sozialen Medien aktuell nicht als Raum in dem konstruktive Debatenn möglich sind. Gleichzeitig wünschen 71 Prozent der Befragten genau das: Soziale Medien als Räume für konstruktiven Austausch.
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Gilt für alle Plattformen gleichermaßen: Sehr viele nutzen Plattformen, aber deutlich weniger lesen regelmäßig Kommentare unter journalistischen Beiträgen, und noch weniger kommentieren selbst.
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Ambivalentes Bild bei politischer Meinungsäußerung in Sozialen Medien.
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Meinungsfreiheit wird politisch unterschiedlich verstanden.
Die Studie zeigt eine normative Spannung. Für viele bedeutet Meinungsfreiheit Schutz vor Hass und Abwertung. Für andere heißt sie, möglichst ohne Moderation alles sagen zu können. Diese Sichtweisen sind parteipolitisch deutlich unterschiedlich verteilt. Der Konflikt um Moderation ist damit auch ein Konflikt um das Verständnis von Meinungsfreiheit.
